Ihr unabhängiger Immobilien-Ratgeber für die Schweiz
ImmoRechner.ch begleitet Sie durch alle finanziellen Aspekte rund ums Wohneigentum – vom ersten Tragbarkeitscheck über die Hypothekenwahl und Steueroptimierung bis zur Energiesanierung. Alle 14 Rechner sind kostenlos, laufen direkt in Ihrem Browser und geben Ihre Daten an niemanden weiter.
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FAQ – Immobilien & Wohnen Schweiz
Berechnen Sie alle einmaligen Kosten beim Immobilienerwerb: Handänderungssteuer, Notar, Makler, Grundbucheintrag und mehr.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Die Kaufnebenkosten werden auf den Kaufpreis berechnet und müssen vollständig aus Eigenkapital finanziert werden – sie dürfen nicht über die Hypothek abgedeckt werden. Die Handänderungssteuer variiert kantonal stark: Schwyz, Nidwalden und Uri erheben keine, während Genf und die Waadt bis zu 3,3% verlangen. Notargebühren in der Deutschschweiz liegen typischerweise bei 0,2–0,5% des Kaufpreises. Als Faustregel gilt: Planen Sie 3–5% des Kaufpreises zusätzlich zu Ihrem Eigenkapital als Reserve für Nebenkosten ein.Dieser Rechner berücksichtigt alle relevanten Faktoren: Opportunitätskosten des Eigenkapitals, Wertsteigerung, Tilgung, Mietpreisentwicklung und laufende Kosten über den Anlagehorizont.
💼 Mieter: Vermögenssteuer auf das angelegte Kapital. Kein Eigenmietwert.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Der Rechner vergleicht den Vermögensaufbau beider Strategien über Ihren gewählten Zeithorizont. Wer kauft, baut Eigenkapital durch Amortisation und allfällige Wertsteigerung auf. Wer mietet, kann das Eigenkapital alternativ investieren – die Differenz zwischen Anlagenrendite und Hypothekarzins entscheidet, welche Strategie langfristig vorteilhafter ist. In der Schweiz liegt das Preis-Miet-Verhältnis in Städten wie Zürich oder Genf oft über 35×, was rechnerisch häufig für das Mieten spricht – sofern das Kapital tatsächlich konsequent investiert wird.Berechnen Sie monatliche Zins- und Amortisationszahlungen, prüfen Sie die Tragbarkeit und planen Sie Ihre Hypothekarstrategie.
Wie funktioniert dieser Rechner?
In der Schweiz kann bis zu 80% des Belehnungswerts als Hypothek finanziert werden. Die Hypothek ist in zwei Ränge aufgeteilt: Der 1. Rang umfasst bis zu 65% und muss nicht amortisiert werden, der 2. Rang (65–80%) muss innerhalb von 15 Jahren oder bis zum Rentenalter auf 65% zurückgeführt werden. Banken berechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5% – deutlich über dem aktuellen Marktzins – um sicherzustellen, dass Kreditnehmer auch bei Zinserhöhungen zahlungsfähig bleiben.Berechnen Sie Brutto- und Nettorendite, Eigenkapitalrendite und Cash Flow für Ihre Anlageimmobilie.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Die Bruttorendite ergibt sich aus der Jahresnettomiete geteilt durch den Kaufpreis. Die Nettorendite zieht zusätzlich Unterhalts-, Verwaltungs- und Leerstandskosten ab und ist die massgebliche Kennzahl für den Anlageerfolg. In der Schweiz gelten Nettorenditen von 3–5% als solide; in teuren Städten liegen sie oft unter 3%, was Anlageimmobilien dort im Vergleich zu anderen Anlageklassen weniger attraktiv macht. Der Leverage-Effekt zeigt: Liegt die Nettorendite über dem Hypothekarzins, steigert Fremdkapital die Eigenkapitalrendite – liegt sie darunter, wirkt es negativ.Der Eigenmietwert ist der fiktive Mietertrag, den Sie als Eigentümer von Ihrer eigengenutzten Liegenschaft erzielen könnten. Er wird in der Schweiz dem steuerbaren Einkommen angerechnet.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Der Eigenmietwert ist ein fiktives Zusatzeinkommen, das Wohneigentümer in der Schweiz versteuern müssen – er entspricht dem Betrag, den sie als Mieter für ihre eigene Wohnung zahlen müssten. In der Praxis beträgt er 60–70% der ortsüblichen Marktmiete und wird kantonal festgelegt. Im Gegenzug dürfen Hypothekarzinsen sowie werterhaltende Unterhaltskosten vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Abschaffung des Eigenmietwerts wurde am 28. September 2025 von Volk und Ständen angenommen und tritt am 1. Januar 2029 in Kraft – bis Ende 2028 gilt das heutige Recht unverändert.In der Schweiz muss die Hypothek innert 15 Jahren auf 2/3 des Belehnungswerts amortisiert werden (indirekte oder direkte Amortisation). Berechnen Sie Ihren Amortisationsplan.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Bei der direkten Amortisation zahlen Sie die Hypothek regelmässig an die Bank zurück, was die Zinslast senkt, aber auch die Steuerabzüge mindert. Bei der indirekten Amortisation zahlen Sie denselben Betrag auf ein Säule-3a-Konto ein – die Hypothek bleibt konstant und vollständig zinswirksam, das 3a-Guthaben wächst steueroptimiert. Der 2. Rang (über 65% des Belehnungswerts) muss zwingend innerhalb von 15 Jahren oder bis zum Rentenalter amortisiert werden. Die indirekte Amortisation über ein verpfändetes 3a-Konto ist in der Regel die steuereffizienteste Strategie.Berechnen Sie alle staatlichen Abgaben und Gebühren beim Immobilienerwerb in der Schweiz – nach Kanton aufgeschlüsselt.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Die Grundstückgewinnsteuer wird auf den Gewinn beim Immobilienverkauf erhoben: Verkaufspreis minus ursprüngliche Anschaffungskosten minus wertvermehrende Investitionen (z.B. Anbau, Modernisierung – nicht werterhaltende Reparaturen). Je länger die Haltedauer, desto tiefer der Steuersatz: Viele Kantone gewähren ab 5 Jahren Besitzesdauerrabatte von bis zu 50%. Gezahlt wird die Grundstückgewinnsteuer vom Verkäufer. Die Handänderungssteuer hingegen ist eine Erwerbssteuer und wird beim Kauf fällig.Banken prüfen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5%. Berechnen Sie, ob Sie die Finanzierungsanforderungen erfüllen.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Schweizer Banken prüfen die Tragbarkeit nicht mit dem aktuellen Marktzins, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5,0%. Dieser Puffer stellt sicher, dass Kreditnehmer auch bei deutlichen Zinserhöhungen zahlungsfähig bleiben. Zusätzlich zum kalkulatorischen Zins rechnen Banken pauschal 1% des Kaufpreises für Unterhaltskosten und 1% für Amortisation. Diese Gesamtlast darf maximal 33% des Bruttojahreseinkommens betragen. Bei Rentnern wird oft nur das Renteneinkommen angerechnet – was die Tragbarkeit für ältere Käufer deutlich verschärft.Berechnen Sie die steuerlichen Folgen einer Erbschaft oder Schenkung von Immobilien in der Schweiz – kantonal aufgeschlüsselt.
- Aktueller Grundbuchauszug
- Verkehrswertschätzung / amtl. Schätzung
- Testament oder Erbvertrag (falls vorhanden)
- Erbschein oder Erbbescheinigung
- Schuldenverzeichnis (Hypotheken)
- Bei Schenkung: öffentlich beurkundeter Schenkungsvertrag
- Steuerliche Anmeldung beim kant. Steueramt
- Handänderungsanmeldung beim Grundbuchamt
- Frühzeitig planen: Schenkung zu Lebzeiten spart oft Steuern
- Erbvorbezug: Anrechnung an spätere Erbschaft möglich
- 10-Jahres-Frist: Schenkungen können im Erbfall angerechnet werden
- Hypothek beachten: Bank muss Schuldübernahme genehmigen
- Anmeldefrist: Erbschaftssteuer innert 3–12 Monate je Kanton
- Wohnrecht: Niesbrauch / Wohnrecht kann vereinbart werden
- Pflichtteil: Kinder und Ehegatte haben gesetzlichen Pflichtteil
- Ausgleichung: Erbvorbezüge werden unter Geschwistern ausgeglichen
- Grundstückgewinnsteuer: Bei Schenkung latent – Empfänger übernimmt sie
- AHV: Keine AHV-Beiträge auf Erbschaft/Schenkung
- Notar: Öffentliche Beurkundung ist zwingend erforderlich
- Beratung: Notarielle und steuerliche Beratung dringend empfohlen
Wie funktioniert dieser Rechner?
In der Schweiz gibt es keine Bundeserbschaftssteuer – die Besteuerung ist vollständig kantonal geregelt. Direkte Nachkommen (Kinder, Enkel) sind in 23 von 26 Kantonen vollständig von der Erbschaftssteuer befreit. Bei unverheirateten Paaren kann die Steuerlast hingegen erheblich sein (6–50% je nach Kanton). Eine Immobilie lässt sich nicht einfach aufteilen: Bei mehreren Erben entsteht automatisch eine Erbengemeinschaft, die Einstimmigkeit für alle Entscheide erfordert. Frühzeitige Planung mit Testament oder Erbvertrag schützt vor Konflikten und unnötigen Steuern.Berechnen Sie, wie stark der Mietzins bei einer Änderung des Referenzzinssatzes angepasst werden darf – inklusive Teuerung und allgemeiner Kostensteigerung.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Der Referenzzinssatz wird vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) quartalsweise berechnet und basiert auf dem volumengewichteten Durchschnitt aller Schweizer Hypothekarzinsen. Jede Änderung um 0,25 Prozentpunkte berechtigt zu einer Mietzinsanpassung von 2,91% (gemäss Art. 269a OR). Vermieter dürfen zusätzlich 40% der aufgelaufenen Teuerung sowie 0,5% pro Jahr allgemeine Kostensteigerung geltend machen. Mieter können eine Reduktion nur schriftlich und auf den nächsten vertraglichen Kündigungstermin hin verlangen.Berechnen Sie Ihre jährliche Steuerersparnis durch Säule-3a-Einzahlungen, das angesparte Kapital bis zur Pensionierung und den Einsatz für die Eigenheimfinanzierung.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Die Säule 3a ist die gebundene Selbstvorsorge und einer der steuereffizientesten Sparmechanismen der Schweiz. Einzahlungen sind vollständig vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig (2026: max. CHF 7'258 für Angestellte mit Pensionskasse). Das angesparte Kapital kann für den Kauf von selbst genutztem Wohneigentum vorbezogen werden – mindert aber die spätere Altersrente. Alternativ kann das 3a-Guthaben als Sicherheit für die Hypothek verpfändet werden. Bei mehreren 3a-Konten lässt sich die Kapitalauszahlungssteuer durch gestaffelte Bezüge in verschiedenen Jahren optimieren.Berechnen Sie die Amortisationsdauer einer energetischen Sanierung unter Berücksichtigung von Fördergeldern, Steuerabzügen und jährlichen Energieeinsparungen.
- Dachsanierung: CHF 30'000–80'000
- Fassadendämmung: CHF 20'000–60'000
- Fensterersatz: CHF 15'000–40'000
- Heizungsersatz (Wärmepumpe): CHF 20'000–50'000
- Photovoltaik (10 kWp): CHF 20'000–35'000
- GEAK-Analyse: CHF 1'500–3'000
- Gebäudeprogramm (Bund + Kantone)
- Förderung Heizungsersatz: bis CHF 15'000
- Fassade/Dach/Fenster: CHF 30–60/m²
- PV-Anlage: Einmalvergütung EVU
- Kantonale Zusatzbeiträge möglich
- energiefranken.ch für aktuelle Beiträge
Wie funktioniert dieser Rechner?
Energetische Sanierungen sind in der Schweiz bis und mit der Steuerperiode 2028 steuerlich vollständig als Unterhaltskosten abzugsfähig und mindern so direkt das steuerbare Einkommen im Investitionsjahr. Ab 2029 fällt der Abzug beim Bund weg; die Kantone dürfen ihn längstens bis 2050 weiterführen. Das nationale Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert Massnahmen wie Wärmedämmung, Fenstersanierung und den Ersatz fossiler Heizungen mit Direktbeiträgen (typisch 10–25% der Investitionssumme). Voraussetzung für viele Förderungen ist ein GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone). Gut sanierte Liegenschaften erzielen ausserdem nachweislich höhere Marktwerte und senken dauerhaft die Betriebskosten.Berechnen Sie alle monatlichen Kosten einer Eigentumswohnung: Hypothekarzinsen, Amortisation, STWE-Nebenkosten und Erneuerungsfonds.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Beim Stockwerkeigentum (STWE) besitzen Sie das ausschliessliche Nutzungsrecht an Ihrer Wohnung, teilen sich jedoch Treppenhaus, Fassade, Dach und technische Anlagen mit den Miteigentümern. Neben Hypothekarzins und Amortisation fallen monatlich Verwaltungskosten, Nebenkosten und Beiträge in den Erneuerungsfonds an. Ein gut dotierter Erneuerungsfonds (mindestens 0,3–0,5% des Gebäudeversicherungswerts pro Jahr) schützt vor kostspieligen Sonderumlagen. Prüfen Sie vor dem Kauf die Jahresrechnungen und Versammlungsprotokolle der letzten drei Jahre – ein chronisch unterfinanzierter Fonds ist ein warnendes Zeichen.Planen Sie Ihren Neubau: Berechnen Sie Gesamtkosten, Baukreditzinsen während der Bauzeit und die spätere Hypothek nach Fertigstellung.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Der Baukredit ist ein kurzfristiger Kontokorrentkredit, der während der Bauphase sukzessive ausgeschöpft wird – Zinsen fallen nur auf den tatsächlich bezogenen Betrag an. Nach Fertigstellung und Bezug des Gebäudes wird der Baukredit in eine reguläre Hypothek umgewandelt. Beim Neubau berechnen Banken den Belehnungswert aus dem Grundstückswert plus den effektiven Baukosten (ohne Nebenkosten wie Architekt oder Bewilligung). Finanziert werden maximal 80% dieses Werts – das gesamte Eigenkapital (mindestens 20%) muss vor Baubeginn vorhanden sein, wovon mindestens 10% aus eigenen Mitteln (nicht PK-Vorbezug) stammen müssen.Keine Gewähr für Aktualität: Die verwendeten Richtwerte (Zinssätze, Steuersätze, kantonale Gebühren etc.) entsprechen dem Stand bei Erstellung und können sich jederzeit ändern. ImmoRechner.ch übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der dargestellten Informationen.
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